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Roadracer David Datzer: „Ein unbeschreibliches Gefühl“

Road-Racing-Spezialist David Datzer konnte auf Grund der Corona-Pandemie in den vergangenen Wochen nicht seinem normalen Alltag nachgehen. Auf Motorradfahren musste er verzichten, doch langsam geht es wieder Berg auf.

Kawasaki-Pilot David Datzer zählt zu den stärksten deutschen Fahrern im Road-Racing-Zirkus. Der 28-Jährige startete 2019 erstmals bei der Tourist Trophy auf der legendären Isle of Man, wo er die respektablen Plätze 48 und 54 in den beiden Supersport-Rennen belegte. In der IRRC (International Road Racing Championship), die auf verschiedenen Strecken in den Niederlanden, Finnland, Tschechien, Belgien und Deutschland ausgetragen wird, erreichte der Bayer Gesamtrang 10 in der Superbike-Kategorie. 

Im Interview mit ALL ABOUT RACING berichtet David Datzer über die aktuell schwierige Zeit, sein Training und über seine Erfahrungen bei der Tourist Trophy im vergangenen Jahr. 

Training mit dem „Praep“ – David Datzer hält sich auch in der Krise fit!

Wie geht es dir in der Corona-Pause?

Mir und meiner Familie geht es gut, alle sind Gesund und munter, das ist das wichtigste. 

Was treibst du um körperlich fit zu bleiben?

Ich habe mir vor kurzen ein neues Mountainbike gekauft, mit dem ich so oft es geht unterwegs bin, morgens, abends, vor oder nach der Arbeit und am Wochenende. Auch habe ich meinen „Praep“ (Siehe Foto) immer mit am Mann, für das Workout zu Hause. 

Trainierst du auch auf dem Bike?

Momentan fahre ich nur gemütlich mit meiner Harley Davidson ein paar Feierabend-Runden. Zum Glück gehen auf unserer Heimat-Kartbahn wieder die Pitbike Trainings von „94 Riding Days by Jonas Folger“ los. Mit Spetzl Jonas und Konsorten im Kreis fahren, das macht immer Spaß. Ich versuche dort jeden Termin wahr zu nehmen um das Fahren nicht zu verlernen. 

Wheelie Konni (Links) – die deutsche Ikone auf der Isle of Man

2019 warst du erstmals bei der TT auf der Isle of Man, was war dein persönliches Highlight?

Mein persönliches Highlight war die TT selbst. Die Menschenmassen, die Einheimischen, die Veranstaltung, es war ein unbeschreibliches Gefühl das erste Mal alleine den Bray Hill hinunter zu fahren. Ich habe wirklich jede Runde genossen, auch wenn es wetterbedingt die schlechteste Tourist Trophy überhaupt war. Und auf meiner TT-Liste stand noch, den „Wheelie-Konni“ persönlich kennenzulernen. Das haben wir geschafft. 

Was würdest du den Fans momentan mit auf den Weg geben?

Definitiv gesund und ruhig bleiben, es wird alles wieder gut. Die Rennstrecken für euch, und die Roadraces dieser Welt für mich werden uns wiederbekommen. Und genießt die rennfreie Zeit mit eurer Familie. 

Im zweiten Teil des Interviews mit David Datzer lest ihr am kommenden Donnerstag, was trotz vieler Absagen für 2020 noch geplant ist und warum er Road-Racing der normalen Rennstrecke vorzieht. 

Text: Tim Althof / Bilder: David Datzer

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