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David Datzer: „Bereit für den Angriff auf die Top-3“

David Datzer wollte in dieser Saison mit seinem Team MTP-Racing auf Kawasaki die Road-Racing-Saison in Angriff nehmen, doch durch das Coronavirus kamen die Pläne durcheinander. Dennoch besteht Hoffnung.

In ganz Europa herrscht momentan Stillstand. Weder Motorsport noch andere größere Veranstaltungen finden statt, für viele Menschen ist es eine außergewöhnliche Situation. Rennfahrer David Datzer fügte 2019 eine unvergessliche Erfahrung in seinen Lebenslauf ein, denn der Vilsbiburger startete erstmals bei der Tourist Trophy auf der Isle of Man, dem gefährlichsten Rennen der Welt. 2020 hatte Datzi, wie ihn seine Fans liebevoll nennen, große Pläne, die er jetzt größtenteils auf 2021 verschieben musste.

Glaubst du, dass es in diesem Jahr noch Rennen geben wird?

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Im ersten Teil des Interviews mit ALL ABOUT RACING berichtete der 28-Jährige über die aktuell schwierige Zeit, sein Training und über seine Erfahrungen bei der Tourist Trophy im vergangenen Jahr. In der Fortsetzung spricht der ehemalige IDM-Pilot über seine Vorhaben in der nächsten Zeit und was ihn dazu anregte, zum Road-Racing zu wechseln.

Wie hätte dein Plan für die diesjährige TT auf der Isle of Man ausgesehen?

Dieses Jahr wäre ich mit meinem letztjährigem IRRC Team „MTP-Racing“ in den 1000er-Klassen gefahren. Superstock, Superbike und die Senior TT. So war der Plan. Aber wir verschieben das Projekt auf 2021 und greifen erneut an. Auf jeden Fall sind wir bis dahin „ready“!

Datzer 2019 beim legendären Sprung über die „Ballaugh Bridge“ auf der Isle of Man

Was steht oder stand sonst noch auf dem Programm für 2020?

Da unsere IRRC-Saison durch den Covid-19-Virus leider auch gecancelled wurde, schauen wir auf Test- und Einstellfahrten und was für Renntrainings im Ausland für uns fahrbar wären. Wenn die Grenzen gelockert werden. Irgendwann…

Aaaaber… In Hořice sollen im August die „300 Kurven“ stattfinden und auf dem Frohburger Dreieck soll im September ebenfalls noch eine Road-Racing-Veranstaltung durchgeführt werden. Außerdem habe ich mich spontan für die „Cookstown 100“ in Nordirland gemeldet, da sie dort auch eine Veranstaltung Anfang September durchführen wollen.

Ist Rennen auf der Rundstrecke für dich noch eine Option und warum hast du dich überhaupt für Road-Racing entschieden?

Momentan ist alles eine Option, Hauptsache Fahren. Die Rundstrecke war elf Jahre meine Heimat, aber nach der Saison 2015 habe ich mich davon entfernt. Der Spaß lies nach, die Optionen in einer Meisterschaft waren finanziell nicht möglich, außerdem war ich zu unsportlich. 2015 hatte ich heimlich, ohne dass es meine Eltern wussten einen Einsatz im Road-Racing. Bei den „300 Kurven Gustav Havel“ in Hořice konnte ich auf Platz 6 fahren und war vom ganzen Weekend mehr als infiziert. Und so ging es los, seit 2016 bin ich fester Bestandteil der IRRC Superbike, mit Wildcard-Einsätzen bei der IRRC Supersport. Für 2021 sind MTP-Racing, die Kawasaki und ich bereit für den Angriff auf die Top-3 der IRRC Superbike Meisterschaft!

Was wünschst du dir im Moment am meisten?

G´sund bleim, dicht gefolgt von Moped fahren!

Team MTP-Racing Kawasaki
Text: Tim Althof / Bilder: David Datzer

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