EWC Motobox Kremer Racing #65

Motobox Kremer Racing bereit für die Rückkehr

Das Team Motobox Kremer Racing wird nach der langen Corona-Unterbrechung am kommenden Wochenende beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans auf die Rennstrecke zurückkehren. Mit hervorragenden Partnern und starken Fahrern ist die deutsche Mannschaft perfekt für das herausfordernde Event in Frankreich vorbereitet.

Der Franzose Geoffroy Dehaye gilt als einer der erfahrensten Piloten in der FIM Endurance Weltmeisterschaft und bildet seit vielen Jahren eine Säule des Team Motobox Kremer. An seiner Seite wird am kommenden Wochenende der IDM Superstock 600-Meister von 2019, Stefan Ströhlein, auf dem Motorrad sitzen und versuchen sich weiter zu steigern. Der Deutsche feierte bereits beim Acht-Stunden-Rennen von Sepang im vergangenen Dezember sein Debüt im Team und in der Langstrecken-WM. Neu in der Mannschaft aus Oberneisen ist Benjamin Colliaux. Der Franzose startet in der FSBK-Meisterschaft, betritt mit der Endurance-WM aber auch kein Neuland.

Mit dem aktuellen Modell der Yamaha R1, welches in den letzten Wochen durch das Team und durch die Unterstützung unserer Partner detailliert aufgebaut wurde, und mit dem neuen Reifenausrüster Michelin werden die drei Piloten auf dem 4,185 Kilometer langen Circuit Bugatti in Le Mans um WM-Punkte kämpfen. 

Julien Haas und Manfred Kremer beim Aufbau der neuen Yamaha R1

Die anhaltende Corona-Pandemie brachte die aktuelle Meisterschaft gehörig durcheinander, und auch bei dem Event in Le Mans wird das zu spüren sein. Die Veranstaltungen findet vor verschlossenen Türen statt und es werden keine Zuschauer vor Ort sein. Um die Anzahl der Personen im Fahrerlager so gering wie möglich zu halten, mussten wir unser Team auf 25 Personen begrenzen. Die Gesundheit geht eben vor und wir sind froh in dieser Zeit überhaupt Rennen fahren zu können. Um nichts aus Le Mans zu verpassen, bietet sich die Möglichkeit, das Rennen auf dem TV-Sender Eurosport 2 ab Samstag 11:30 Uhr ununterbrochen zu verfolgen.

Wer gewinnt das 24-Stunden-Rennen von Le Mans?

  • Yamaha (34%, 11 Votes)
  • BMW (25%, 8 Votes)
  • Suzuki (13%, 4 Votes)
  • Honda (9%, 3 Votes)
  • Kawasaki (9%, 3 Votes)
  • Ducati (9%, 3 Votes)

Total Voters: 32

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Georg Haas: Nach dieser schwierigen Corona-Zeit, sind wir froh, dass wir mit unserem Team in Le Mans angreifen können. Neben Geoffroy Dehaye und Stefan Ströhlein begrüßen wir Benjamin Colliaux als neuen Fahrer in unserer Motobox Kremer Mannschaft. Bedanken möchte ich mich bei Yamaha Motor Europa, die uns perfekt unterstützen und wir freuen uns, dass wir die brandneue 2020er-Yamaha R1 einsetzen dürfen. Die Vorbereitungen für die 24-Stunden von Le Mans liefen sehr erfolgreich, unser Team und unsere Partner haben perfekte Arbeit geleistet. Mit einem neuen Tank sowie neu entwickelter EVO-Verkleidungen von der Firma IMT Fairings, der Bremsanlage von Beringer und einer neuen Schnellwechselanlage sind wir bestens ausgerüstet. Ein besonderer Dank geht an KTS für die hervorragende Fahrwerks-Arbeit.

Geoffroy Dehaye, Fahrer: Ich bin glücklich, dass ich zum fünften Mal für das Team Motobox Kremer an den 24-Stunden von le Mans teilnehmen darf. Ich habe eine ganz besondere Beziehung zum Team, zu Manfred und Georg, es ist meine zweite Familie. Ich habe mit Stefan und Benjamin, zwei neue Teamkollegen, mit denen ich sehr gut zurechtkomme, was sehr wichtig ist in diesem Sport. Vor dem Rennen habe ich gemischte Gefühle, denn einerseits findet das Rennen ohne Zuschauer statt und die Atmosphäre wird anders sein. Besonders beim Start, wo die Zuschauer den Fahrern besondere Energie verleihen, werden die Fans fehlen. Leider geht es momentan nicht anders, wir müssen damit leben. Ich komme gut vorbereitet nach Le Mans, mental und körperlich bin ich sehr stark. Es wird eine besondere Ausgabe, aber wir werden unser Bestes geben und versuchen ein starkes Ergebnis zu erzielen.

Stefan Ströhlein, Fahrer: Die rennfreie Zeit war eine ganz außergewöhnliche Situation für mich, und es scheint auch noch länger so zu bleiben. Planungssicherheit hat man leider keine. Für mich haben nun schon länger die 24h von Le Mans Priorität, nachdem der aktuelle IDM-Kalender erst sehr spät kam und beide Serien für mich, unter diesen Umständen, nicht machbar sind. Ich konnte mit dem bisherigen Einsatz-Motorrad einige Trainings fahren und war auch noch kurzfristig, mit meinen beiden Teamkollegen, zwei Tage in Le Mans, um die Strecke kennen zu lernen. Nach dem Test ging es für mich mit der Familie in den Urlaub, um gut erholt und mit vollen Kräften in Le Mans anzukommen. Ich werde mein erstes 24h Rennen bestreiten, mal sehen wie hart es wird. Vor der langen Distanz habe ich großen Respekt, aber ich bin bereit dafür.

Text: Tim Althof // Bilder: Motobox Kremer Racing

1 Kommentar zu “Motobox Kremer Racing bereit für die Rückkehr

  1. Daniela Schuth

    Hey Jungs – klasse Truppe – gebt ALLES💪
    Ich wünsche euch Erfolg, Erfolg, Erfolg!!!
    Der Georg ist bei euch – und Hey das ist ein echt Guter! Toi, toi, toi von Dani und Lutz aus Dietzenbach wIr ✊✊✊🍀🍀🍀🍀😄

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